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Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern

643: Eine Frage des Erwartungsmanagements

Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern

Cari, Manuel und das Team von Easy German

Education, Courses, Language Learning

4.81.1K Ratings

🗓️ 28 February 2026

⏱️ 32 minutes

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Summary

Wir sprechen über unsere Gefühle! Zunächst erklärt Cari, wie man die Seele baumeln lässt (zum Beispiel am Strand in Neuseeland). Dann machen wir "Top oder Flop" und bewerten Emotionen wie Glück, Trauer, Freude, Schadenfreude, Neid, Hass und viele mehr. Zum Schluss sprechen wir über Gefühle, die keinen Namen haben...

 

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Ausdruck der Woche: die Seele baumeln lassen

 

Top oder Flop: Gefühle

 

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Transcript

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Lass uns morgen mal sehen! Wir sehen uns morgen! Wir sehen uns morgen! Wir sehen uns morgen! Wir sehen uns morgen! Wir sehen uns morgen! Wir sehen uns morgen! Wir sehen uns morgen! Wir sehen uns morgen! Wir sehen uns morgen! Wir sehen uns morgen! Wir sehen uns morgen! Wir sehen uns morgen!useeland befindet. Es ist schon eine Woche her, dass wir uns in diesem Format getroffen haben, die letzte Episode war ja mit Erik und Janusch und dir im Studio. Vorproduziert. Das hatten wir natürlich vor eurer großen Reise aufgenommen. Genau. Wie war euer Wochenende, Karri, in Neuseeland und eure Woche? Manuel, es war fantastisch. Ich hab dir dazu direkt mal einen Ausdruck der Woche mitgebracht. Ausdruck der Woche. Manuel, ich war am Wochenende unterwegs. Ja, ne, schon ich haben einen Wochenende Ausflug gemacht mit der Fähre von der Nordinsel, Neuseelans auf die Südinsel und Dortna. Da haben wir so richtig die Seele baumeln lassen. Ah, die Seele baumeln lassen. Das bedeutet, ihr habt einfach mal gar nichts gemacht. Richtig. Und zwar, mehr als wir das geplant hatten. Wir sind dort angekommen nach einer dreistündigen Fairfahrt durch die Malboros Sounds. Das sind so Fjorde, wo du durch die Berge fährst. Das war schon unfassbar schön. Dann sind wir in diesem kleinen Ort angekommen und da war einfach nichts. Also da waren ein Geschäfte und paar Restaurants, aber man hatte das Gefühl, da ist die Welt einfach stehen geblieben und erst hatte ich noch gedacht was machen wir heute namens, machen wir eine Fahrt tour und dann dachte ich nee diese Ort ist so perfekt. Ich setz mich jetzt einfach an den Strand und lasst die Seele baumeln und ich dachte das ist so ein schöner Ausdruck, den bring ich heute mal mit und erkläre den. Was heißt denn baumeln, Manuel? Ja baumeln, ich denke da als erstes, kennst du das in manche Leute hängen sich im Auto an den Rückspiegel, so ein Duftbäumchen. Ichrendst du die Dinger? Das machen nur die Deutschen, oder? Das ist vielleicht ein deutsches Ding. Es gibt also ein anderes Beispiel ist vielleicht der Schmuck am Tannenbaum. Also etwas, was ein Gewicht hat und an einem Faden runterhängt. Ja. Das Baumelt, in dem Moment, wo es bewegt wird. Also deswegen muss sich an den Rückspiegel denken, weil das Auto bewegt sich und dadurch Baumelt, dass die ganze Zeit so nach links und rechts ein schönes Wort Baumeln. Richtig Baumeln auf Englisch? Keine Ahnung. Baumeln auf Englisch. To dangle. Ha ja dangle. Ja, ja. Stimmt. Genau. Und was ist die Seele? Die Seele ist... Das ist ja eine... Da müssten wir jetzt Janoschphilosophiert eigentlich abspielen. Also das ist... das, was uns vielleicht als Menschen macht. Das, was nicht nur unser Körper ist und nicht nur unser Gehirn, sondern unsere Seele ist auch natürlich ein philosophischer, ein religiöser Gedanke, aber man kennt natürlich die Seele. Ja, sowas wie Spirit oder Soul. Genau. Und das ist doch ein wunderschöner Ausdruck, oder? Wenn man wirklich nichts macht. Und einfach nur da sitzt und den Moment genießt und keine Pläne hat, dann lässt man die Seele baumeln. Das ist ein wunderschönes Bild. Die Seele baumelt irgendwie und erholt sich und muss mal nichts machen. Richtig. Und genau das habe ich gemacht, dann, habe den ganzen Namitag einfach nur nichts gemacht. Manel, nicht mal, also nicht mal Musik gehört, Podcast, nicht gearbeitet, nicht Sport gemacht. Ich habe einfach nur da gesessen an diesem kleinen Strand und in diesen kleinen Hafen und habe mich erinnert, wie du mir erzählt hast, von deiner

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Freundin Nora, vielleicht erinnerste dich noch. Du warst mal fasziniert von ihr und hast gesagt, sie sah es einfach nur auf dem Sofa und hat nichts gemacht. Weißt du das noch? Ja, klar. Das geht mir nicht aus dem Kopf, liebe Grüße Nora, weil es dir zuhörst. Und seitdem sehe ich das so richtig als eine zu erreichenen Zustand an,

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dass ich irgendwo Sitze und so glücklich bin, dass ich einfach nichts mache. Und genau das habe ich gemacht. Das Wetter war perfekt, es war nicht zu heiß, nicht zu kreilt. Ich saß in der Sonne, es weht ein leichtes Lüftchen. Ich hatte gar keine Wünsche mehr offen und habe die Seele baumeln lassen. Schön. Top oder flop? Karri, ich hab unser Liebling-Sigment, dein Liebling-Sigment, muss man sagen, mitgebracht. Und es passt schon ganz gut zu diesem Ausdruck. Das war schon eine gute Einleitung. Mhm. Denn ich möchte heute Gefühle mit dir bewerten. Und du hast ja auch in einer der letzten Episoden gesagt, ich hab mir dieses Zitat aufgeschrieben von dir. Ich bin eher so der emotionale Mensch. Ja. Ich glaube, das war im Gegensatz zu mir, ich bin vielleicht etwas rationaler oder Scheine zumindest etwas rationaler, in der Oberfläche zu sein. Emotionslos und kalt Manuel. Oha okay. Nein, das bist du nicht. Ich habe eine ganze Menge Gefühle mitgebracht. Das heißt, du darfst nicht zu lange zögern. Du musst dich schnell entscheiden, ist dieses Gefühl ein Top- oder Flop? Am Anfang wird es vielleicht auch noch sehr einfach sein. Aber dann schauen wir mal, ob es vielleicht kompliziert wird. Bist du bereit? Erst mal für die Leute, die das Segment noch nicht kennen, in diesen Segment bewerten wir Dinge, spontan zu eurer Unterhaltung. Also es geht nicht unbedingt darum, die Wahrheit zu finden, sondern unsere persönlichen Einbrücke wiederzugeben. Und dann muss ich dich erstmal fragen, weil können Gefühle denn schlecht sein? Also... Ja, das kannst du ja jetzt gleich entscheiden. Also top-or-flop bedeutet ja auch nicht unbedingt gut oder schlecht. Ist das ja dein ganz persönliches Gefühl, findest du dieses Gefühl?. Ja, letztlich ist es gut oder schlecht. Ja oder nein. Also... Ja, wir werden schauen. Vielleicht sind auch alle Gefühle top. Kann ja auch sein, dass ja auch ein valides Ergebnis unseres Experiments. Genau, man will mich immer, wenn du das vorbereitet hast, let's go. Okay, die Freude. Top. Sich freuen. Ja. Super. Die Schadenfreude. Da musst du kurz erklären, was das ist, auch wenn es die meisten wahrscheinlich wissen. Also, das ist eine Sache, wenn man sich über den Schaden von jemand anderen freut. Boah. Ein deutsches Wort. Das gibt's, glaube ich, gar nicht in anderen Sprachen. Ja, ich weiß nicht. Es kann lustig sein, aber oft ist es auch nicht lustig. Also dann Flop. Siehst du, der haben wir schon unser erstes Flop. Und ich stimme dir zu. Ich finde, Schadenfreude ist ein interessantes Konzept, aber eigentlich gar nicht schön. Man sollte sich nie über den Schaden anderer Leute freuen. Also zumindest nicht wirklich. Ja, es ist ja auch nicht immer wirklich. Also, das ist so, wenn irgendwas passiert. Und weiß nicht, jemand rutscht auf einer Bananenschale aus. Und ist aber nicht schwer verletzt, dann hat man vielleicht Schadenfreude. Wobei es gibt auch richtig schlimme Schadenfreude, wenn man jemanden gar nicht mag und dem passiert was schlimmes. Ja. Egal. Flop. Das Glück. Glücklich sein. Ja, top. Also, ist das ein Gefühl? Glück. Glücklich sein. Ja, glücklich sein. Ist das Gefühl. Und das Substantiv ist das Glück. Die Traurigkeit traurig sein. Das finde ich jetzt schwierig, das als FLOB zu bewerten. Auf den ersten Blick würde man denken, das ist ja ein FLOB. Man will ja nicht traurig sein, aber traurige Momente können auch schön sein. Ich stimme dir zur Zahl zu. Also ein Leben ohne Traurigkeit wäre doch irgendwie nicht tief genug. Oder wenn man immer nur glücklich ist und nie traurig. Deswegen finde ich ich finde traurigkeit top. Ich mag es auch mal traurig zu sein. Bist du überhaupt traurig Manuel? Nein ich bin ein Emotionsloser, kalter Mensch, ich habe solche Emotionen nie. Ich hab dich selten traurig gesehen aber ich stimme zu. Also für mich existiert Glück ja auch gar nicht ohne Trauer. Weil wenn ich, wenn es immer gut ist, dann weiß ich sie ja gar nicht mehr zu schätzen. Und auf der anderen Seite, wenn du traurig bist, ist das ja meistens ein Zeichen, dass dir etwas gefallen hat oder dass du glücklich warst. Vielleicht hast du was verloren. Ein geliebten Menschen, ein Moment, ein vielleicht auch etwas materielles, aber du hast etwas, du bist traurig, um etwas, was dir viel bedeutet hat. Und das ist ja eigentlich gut, weil dann weißt du, was dir viel bedeutet. Also top. Die Wut, Wütend sein. Schwierig, weil es eigentlich auch, glaube ich, produktiv ist, wenn man Wütend ist und wenn man es schafft, diese Wut richtig zu kondalisieren. Ich sag aber trotzdem Flop, weil ich fand Wut immer schlecht und hab auch irgendwie da mit kämpfen müssen, dass ich meine Wut nicht so... Also ich hab früher öfter Wut empfunden als jetzt. Und das fand ich immer doof. Okay, wie sieht's denn aus mit dem Hass, jemanden Hassen oder etwas Hassen? Ja, totaler Flop. Also, ich würde sagen, ich hasse... Es ist jetzt schwer zu sagen, weil es gibt wirklich, wirklich viele schlechte Menschen in der Welt. Natürlich hasse ich Putin, wer nicht. Aber auf anderen Seite ist das Gefühl trotzdem Flop, weil eigentlich... ja, weiß ich nicht. Sollte man das nicht empfinden? Ja, und ich glaube, Putin kann einem auch leitun. Also, man wird doch nicht so ein Mensch, ohne dass da irgendwas schief gelaufen ist. Also, das... Weißt du, wie ich meine? Natürlich ist das ein schrecklicher Mensch, aber wenn man ihn hast, ist das irgendwie nicht produktiv, glaube ich. Also was, was, was so wie ich meine? Ja, wenn er einem leid tut, ist es aber auch nicht produktiv. Also manchmal muss man auch hassen dürfen. Aber ich finde das Gefühl trotzdem, ein FLOB, weil es ist nicht schön, das Gefühl zu empfinden. Nee, ja. Da stimme ich dir zu. Okay, die Liebe. Ah, top, Manuel. Ich manchmal habe ich das Gefühl, ich empfinde zu viel Liebe in meinem Leben. Das hört sich komisch an. Aber ich habe wirklich nicht immer, aber immer öfter, so ein richtiges Gefühl für Liebe, um die Menschen um mich herum. Das ist schön. Nicht nur für Janisch, für den sowieso, aber auch für alle anderen. Ich hab so viele tolle Freunde, ich hab eine tolle Familie. Und ich hab irgendwie so eine richtig tiefe Liebe für die Menschen in meinem Leben. Und sogar auch für Leute, die ich kennen lerne, es ist schön. Ich liebe Lieben. Also, ich liebe die Liebe. Die Gleichgültigkeit, wenn einem etwas egal ist. Ähm, Flop. Es ist eigentlich das Gegenteil von Liebe. Wie hat man nicht mal gesagt, das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit. Dass man sagt, du bist mir egal. Ich hab gar keine... Also, du bist ein NPC für mich. Das ist... Das ist eigentlich das wirkliche Gegenteil von Liebe, oder? Was ist ein NPC, Manuel? Ein Non-Playbo-Character? Non-Playercharacter, glaube ich, ne? Ich glaube, es geht ja darum, dass man ihn nicht spielen kann. Genau. Also, du kannst ihn nicht steuern, also non-Player-Bel. Keine Ahnung. Wir sind zu alt für die Zwiebeln. Deswegen will ich grad noch mal nach gucken, ob du den selber weißt, was das heißt. Ja, non-Player-Character, aber die Definition ist, dass man ihn nicht spielen kann.

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Also gemeint ist jedenfalls...

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Egal, diese Person ist egal. Also diese Beleidigung, wenn man das als Beleidigung verwendet. Dann für jemanden, dann bedeutet es, spielt keine Rolle, ist egal. Ja, und ich muss sagen, dass mich Gleichkultigkeit oft mehr nervt. Also hast nervt mich auch, wir sind anderen Menschen, ne?

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Aber wenn jemand so richtig gleichgültig ist und sagt, das mir doch egal was keine Ahnung. In anderen Ländern passiert. Genau, das ist finde ich immer richtig schlimm und störend. Also lieber will ich dann doch, dass sie jemand, also ich find's auch gut, wenn man seine Gefühle irgendwie so kanalisieren kann, dass es dann halbwegs produktiv ist. Also, wenn man jetzt nicht nur so eine Litagie empfindet und sagt, alles ist schlecht. Ich mach nichts aus dem Leben und ich beschwärmig nur. Das finde ich auch schwierig, aber Gleichgeltigkeit finde ich fast noch schwieriger. Da stimme ich dir zu, Karri. Wie sieht's denn aus mit der Angst? Die Angst haben sich fürchten. Die Angst, das ist, glaube ich, mein...... meine...... das negative Gefühl, was mir am nächsten ist. Und irgendwie...... hab ich's auch gelernt, das zu mögen, weil es ist auch was Schönes, Ängste zu überwinden. Aber Angst zu haben ist nicht gut, also eigentlich ist es ein Flop. Und ich muss sagen, Ängste und Angst haben mich am meisten zurückgehalten in meinem Leben und ich habe das Gefühl, ich brauche unfassbar lange um meine Ängste zu überwinden. Manche Ängste, die ich schon seit Jahren habe, überwinde ich erst jetzt mit 41. Und das wär schon gut gewesen, wenn ich mit 18 schon weniger Angst gehabt hätte. Andererseits ist es ja auch ein sehr überlebenswichtiges Gefühl. Also, dass wir zum Beispiel schon als kleines Kind Angst haben,

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vor an einer Clippe zu stehen.

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Das ist ja in unserem Genen drin,

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damit wir nicht alle irgendwelche Clippen runterpurzeln.

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Ja.

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Also, es schützt uns ja auch, diese Angst,

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oder vor einem Löwenangst zu haben.

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Ja, das ist richtig.

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Aber es kommt auf die Balance an. Genau, man muss auch nicht die ganze Zeit vor Spinnen Angst haben, die man gar nicht sieht. Und die vielleicht im Zweifelsfall auch gar nicht gefährlich sind. Also, ja, genau. Das ist so eine Angst, an der ich noch nicht gearbeitet habe und auch noch nicht bereit bin zu arbeiten, weil ich denke, die Spinnen kann ich ja wirklich noch vermeiden. Ich muss ja nicht in Australien jetzt in den Dungelfahren. Aber ja, andere Ängste, zum Beispiel Angst vom Fliegen, habe ich plötzlich wieder bekommen, nachdem wir viele Jahre nicht geflogen sind. Oder Angst vor alleine sein, Angst vor dem alleine verreisen, Angst vor meiner Fahrrature. Mein Gott, ich hab so viele Ängste man, weil da glaubst du gar nicht. Ach, Karri. Okay, die Scham, sich Schämen. Ha! Das ist ein sehr interessantes Gefühl, mit dem ich mich noch nicht so sehr beschäftigt habe, aber noch letztens darüber gesprochen habe, weil was mich sehr interessiert ist dieses ganze Thema, Angst haben vor einer Fremdsprache, also Angst haben eine Fremdsprache zu sprechen und da habe ich mit Bender übergerädet, den ich jetzt schon mal schon zweimal erwähnt habe, mit uns Fahrrad gefahren ist. Und der meinte, das ist nicht unbedingt Angst, sondern oft Scham. Also, wenn man Scham empfindet, einen Fehler zu machen, das ist eigentlich das Gefühl und das ist das, was einen blockiert, beim Lernen und nicht die Angst. Was sagst du dazu? Das stimmt. Ich glaube, das ist eine sehr gute Beobachtung. Das ist oft eher scham ist als Angst. Und ich finde ganz interessant. Du kennst vielleicht Brene Brown, die... ziemlich bekannt, die hat's in Tatthaw auch... gehalten, viele Mähre, beuer geschrieben. Und die hat einen... die vergleich, oder die macht einen Unterschied. Unterschied zwischen Scham und Schuldgefühlen. Und Schuldgefühle? Wenn man sich schuldig fühlt, das ist eigentlich ein gutes Gefühl. Das muss existieren. Wenn man was falsch macht, wenn man sich falsch verhält, ist es sehr gesund, dass man sich danach schuldig fühlt. Und das sozusagen spürt, dass man da was falsch gemacht hat. Das ist die Voraussetzung, dass man sich entschuldigt. Und das wieder gerade rückt. Aber schaam, das ist eigentlich ein Schmerz, den man spürt, weil man glaubt, dass irgendwie, dass man als Mensch falsch ist, dass irgendwas nicht richtig ist an einem selbst. Und das ist ein sehr blödes schlechtes Gefühl. Das sollte man trainieren, das nicht mehr zu spüren. Danke für diese Definition. Ich hab nämlich wirklich, in dem Moment gedacht, ja, du hast recht, aber was ist eigentlich scharmen. Und das habe ich mir im Kopf abgespeichert, als da will ich mich noch mal mehr mit beschäftigen. Also sehr interessant, aber totaler Flop war nur... Die Langeweile, sich Langeweilen. Ach... Ich will nicht sagen, dass das ein Flop ist, weil ich muss sagen, dass es mir so selten passiert, dass ich gelangweil bin, dass ich das dann schon fast feierer. Also, wie gestern, wo ich da einfach saß und dachte, also ich will jetzt will ich gerade mal bewusst nichts machen. Das passiert bei mir so selten, dass ich dann, wobei langeweile selber ist ja dann eigentlich was Negatives. Oder? Weil das ist ja dann das Gefühl, dass man eine Zeit, also dass man irgendwie schmerz empfindet, über Zeit, die man nicht nutzt oder was ist eigentlich langweilig. Ich weiß das gar nicht. Da müssen wir dieses Sigmund machen. Was ist das? Das kannst du mal aufschreiben. Das können wir mal demnächst machen. Da geht es mir so ähnlich wie dir. Ich glaube, dass es uns beiden ganz gut tun würde, mal langeweile zu spüren, wahrscheinlich. Aber das können wir dann demnächst besprechen. Karri, jetzt machen wir meine Blitzrunde. Ich hab nämlich noch einige Gefühle hier auf der Liste. Die Eifersucht. Eifersüchtig sein. Oh, da haben wir gerade ein Video darüber gedreht. Flop. Flop, finde ich auch. Die Enttäuschung enttäuscht sein. Großer Flop. Wenn man große Erwartungen hat und die enttäuscht werden, ist es schade. Es ist immer eine Frage des Erwartungsmanagements. Und das ist immer besser niedrige Erwartungen zu haben. Und dann, also Enttäuschung ist immer doof, weil... weiß nicht. Wenn man egal, wo man enttäuscht ist, man kann das selber ändern, indem man einfach nicht zu viel erwartet im Leben. Also, ich hab mir aufgeschrieben als Zitat von Karina Schmidt. Es ist immer eine Frage des Erwartungsmanagements. Ja, ist doch so oder nicht.dest du denn dazu sagen? Ja, das ist ein gutes Spruch. Den werde ich ab und zu benutzen. Der stolz sein. Auch ein super Thema. Schreibt das auch mal auf, auf die, was ist Liste. Was ist stolz? Weil ich das sehr interessant finde. Für mich ist Stolz so ein... Also nicht schwierig. Okay, top oder flop? Bisschen flop, aber... Bisschen flop, okay. Ich hab auch positiven Stolz manchmal empfunden. Okay, das werden wir demnächst noch ausführen. Bitte, ja.

21:05.2

Die Neugier, Neugierich sein.

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Top.

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Ich muss sagen, das ist super.

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Darf ich noch einen Satz dazu sagen oder müssen wir weiter?

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Unbedingt, ja, nee, los.

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Ich habe mir mal in einem Moment der Unsicherheit, habe ich einen Text geschrieben,

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das heißt, das Manifest der Sicherheit von Karina Schmidt, also ohne Karina Schalken. Und ganz oben habe ich drauf geschrieben. Also was sind die Sachen, die mir Sicherheit geben im Leben und das allererste ist, dass sich eine neu gierige Person winnen? Das ist einfach so gut, wenn man das erkennt oder das kann man ja wahrscheinlich auch werden. Weil dann hast du eigentlich, Also, egal, was passiert im Leben, du kannst aus allem etwas lernen und überall einen Gewinn draus ziehen. Ich finde, Neugier ist eine der... Ist das ein Gefühl oder ist das eine Eigenschaft überhaupt? Kann beides sein, ne? Man kann als Eigenschaft ein neugieriger Mensch sein. Und ich finde das auch sehr sympathisch, wenn Menschen neugierig sind. Aber man kann natürlich auch in einem Moment sich neugierig fühlen. So, jetzt gerade, verspüre ich eine große Neugierde und möchte unbedingt mehr wissen. Ja, und ich muss sagen, vielleicht gibt mir deshalb das Reisen so viel, weil ich hab mich interessiert, wirklich alles. Ich hab hier so viele neue Themen kennengelernt. Ich hab jetzt gerade heute Abend, wir angefangen haben, noch mit einer Zuhörer, die ich hier in Wellington kennengelernt habe, Miriam, über den Unterschied zwischen Chips und Fries geschrieben. Und wann sie was benutzen. Und das ist so ein völliges zufälliges Thema, dass eigentlich völlig unwichtig ist. Ich fand's total interessant. Also mich interessiert irgendwie alles. Und heute Morgen zum Beispiel habe ich das Wort Inquiry untersucht, weil das nämlich in Neuseeland, Australien, USA und England unterschiedlich genutzt wird. Dann habe ich also meinen Freunden aus den verschiedenen Ländern eine Nachricht geschickt und habe sie gebeten, mir das vorzulesen auf Englisch und es ist zu definieren. Und ja, ich hab einfach genug Interesse an irgendwelchen Themen, um die weiter zu verfolgen war. Kar, ich hab noch eine ganze Liste an weiteren, ich sag mal, normalen Gefühlen. Gefühle, die einen Namen haben, solche, die wir jetzt schon durchgegangen sind. Ja. Aber wir haben nicht mehr so viel Zeit. Ich würde einfach mal... Diese Liste, den Rest dieser Liste skippen. Das können wir in der Aftershow noch weiter machen. Und mit einem zweiten... Sigmund, mit einem zweiten Teil, weiter machen. Und zwar mit Gefühlen, keine Namen haben, zumindest nicht im Deutschen. Ha! Wir fangen mal an mit dem Gefühl, wenn man nachts abends im Bett liegt und total müde ist, aber plötzlich ganz viele Ideen hat. Top. Ein Topgefühl ist das. Ich liebe das. Ich stehe auch oft nachts noch mal auf und schreibe dann noch ins Kript oder schreibt irgendwelche Ideen auf. Ich hab mittlerweile auch gelernt, dass es auch gut ist, wenn ich in meiner Schlafroutine bleibe, aber ich finde es einfach geil, nachts Ideen zu haben. Das Gefühl, wenn man die Drohne fliegt und dann der Kontakt zur Drohne abricht, und man so ungefähr 20, 30 Sekunden kein Feedback hat. Und hoffen, dass die Drohne zurückkommt. Ist das Gefühl vielleicht Hoffnung? Ja, hast du das jetzt spontan überlegt? Weil ich habe tatsächlich... Das habe ich spontan reingenommen, weil du mir gerade erzählt hast, dass dir das passiert ist am Wochenende.

24:45.8

Genau. Mir ist am Wochenende die Drohne,

...

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