644: Die Deutschen sind einfach überall
Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern
Cari, Manuel und das Team von Easy German
4.8 • 1.1K Ratings
🗓️ 3 March 2026
⏱️ 34 minutes
🧾️ Download transcript
Summary
Cari entdeckt „die dunkle Seite Neuseelands" und berichtet von gefährlichen Szenen im dortigen Straßenverkehr. Manuel war einen Tag in Dresden und begeistert, wie freundlich die Menschen dort sind. Außerdem erklären wir den Ausdruck „sich an etwas sattsehen", empfehlen mehrere Podcast-Interviews und beantworten eure Fragen zu deutschen Artikeln und zur Modalpartikel „halt".
Transkript und Vokabelhilfe
Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership
Sponsoren
Hier findet ihr unsere Sponsoren und exklusive Angebote: easygerman.org/sponsors
Ausdruck der Woche: sich sattsehen
- sattsehen (Wiktionary)
Empfehlungen der Woche
Eure Fragen
- Kasia aus Polen fragt: Wann benutzt man das Wort "halt"?
- HALT + EBEN - German Modal Particles Explained (Super Easy German 197)
- Bassam aus Ägypten fragt: Wie wichtig sind Artikel?
- How to know a word's gender (Super Easy German 70)
- Hast du eine Frage an uns? Auf easygerman.fm kannst du uns eine Sprachnachricht schicken.
Support Easy German and get interactive transcripts, live vocabulary and bonus content: easygerman.org/membership
Transcript
Click on a timestamp to play from that location
| 0:00.0 | Hey Leute, hier ist Manuel mit einem kurzen Hinweis bevor es losgeht. |
| 0:05.0 | Später in dieser Episode sprechen wir unter anderem über eine Podcast-Empfehlung, |
| 0:10.0 | in der es um die Lage im Iran geht und wir nehmen dabei kein Bezug auf die aktuellen Ereignisse. |
| 0:17.0 | Das liegt daran, dass wir diese Episode bereits letzte Woche aufgenommen haben. Hallo und willkommen zurück im EasyDermen Podcast. Heute mit Manuel aus Berlin. |
| 0:45.0 | Und mit Karisa Fari in Neuseeland. Wo genau weiß ich leider nicht. Wo steckt ihr? Manuel, wir sind immer noch unterwegs. Es ist wahnsinnig lang unsere Reise. Oder wir sind schon seit vier Wochen weg. Ja, ihr seid schon eine weile unterwegs und auch noch ein bisschen länger. Erzähl mal, wo seid ihr gerade? Wir bewegen uns jetzt auf der Nordinsel in Neuseeland. Wir sind heute unfassbar schön durch die Natur gefahren. Und wir sind jetzt noch eine Weile unterwegs. Wir werden noch ungefähr zwei Wochen durch Neuseeland fahren. Und jetzt beginnt ich mal der Urlaub Manuel. Bisher hab ich ja gearbeitet. Ja, das stimmt. Du bist zwar viel aufreisen, aber trotzdem immer fleißig. Und gut, du hast beim letzten Mal erzählt, dass du auch mal die Seele baumeln gelassen hast. Aber das war nur so für einen Nachmittag oder so. Ja, am Wochenende. Mhm. Und jetzt geht der große Urlaub los. Das ist deine letzte Podcastaufnahme. Nee, stimmt nicht. Du willst auch in deinem Podcast noch ab und zu mit mir. Podcasten hast du gesagt. In der nächsten Episode. Da machst du Urlaub und danach hören wir uns wieder. Genau, ich werde immer mal wieder da sein. Ich bin nicht ganz weg, keine Sorgen. Ausdruck der Woche. Was ich mich frage, Karri, nach vier Wochen in Australien und Neuseeland. Hast du dich noch nicht satt gesehen an der schönen Natur? Genau, das habe ich nicht wahrnimmt. Ich bin heute stundenlang durch die wunderschöne Landschaft gefahren. Wenn du an Neuseeland denkst, woran denkst du da? Ähm, an... gar nichts so richtig, weil ich noch nie da war. Ja, weil man hat doch ein Bild. Ja, einfach so an... Natur, aber ich kann das gar nicht so genauer beschreiben. Also sehr viel grünen, sehr viel Wasser, stelle ich mir vor, viele Vögel, viele Tierarten, die es bei uns nicht gibt. Hast du Herderinge gesehen? Nein. Na, dann hast du natürlich keine Vorstellung. Wer Herderinge gesehen hat, hat diese Vorstellung von Neuseeland mit riesigen grünen Hügeln, saftigen Wiesen. Und genau da sind wir heute durchgefahren. Ist es unfassbar schön. Und ich muss sagen, als ich heute so durch die Straßen gefahren bin, stundenlang habe ich gedacht, ich kann mich an der Natur einfach nicht satt sehen. Und das ist unser Ausdruck der Woche heute, sich satt sehen. Manuell, woher kennt man das Wort satt? Ja, satt ist man, wenn man so viel gegessen hat, dass man keinen Hunger mehr hat. Und wenn man sich satt sieht, dann hat man so viel gesehen, dass man nichts mehr sehen will. Also eigentlich ein total logischer Ausdruck. Richtig. Und das Schöne ist, ich habe dann mit Janus darüber gesprochen und wir sind dem ganzen ein bisschen auf die Spur gegangen. Sat ist ja eigentlich ein Wort, was wir benutzen, vor allem, wenn wir keinen Hunger mehr haben. Und das ist ja irgendwie etwas physisches. Und dafür gibt es keine richtige Übersetzung im Englischen, weil man sagt, ich bin Satt, wie würdest du das auf Englisch sagen? Ein Fulch, aber das ist irgendwie kein eigenes Wort, sondern also voll. Das Wort voll haben wir auch auf Deutsch, aber das benutzen wir irgendwie in diesem Kontext nicht. Das ist zu generell. Satt ist spezifisch für Essen. Ich bin... Genau. Ich habe keinen Hunger mehr. Ich habe keinen Hunger mehr. Ich habe genug gegessen. Und da ist uns aufgefallen, es gibt zwar keine direkte Übersetzung im Englischen, aber ein verwandtes Wort nehme ich setz falsch. Ja, stimmt. Hab bestimmt den gleichen Wort ursprung oder die gleiche Herkunft. Genau, aus dem lateinischen Satis genug. Ich habe ja mal latein gelernt. Manuel, da konnte ich das noch übersetzen. Und wenn man Zettisfallt ist, dann ist man zufrieden. Man hat genug von allem. Wenn man Satis hat man auch genug. Wenn man sich Satte sehen kann, dann kann man nicht genug sehen. Also irgendwie sind die Wörter alle miteinander verwandt. Aber im Deutschen ist es ein bisschen besonders, weil normalerweise, wenn man Satte hört, denkt man an diesen Kontext Essen und nicht an irgendwas emotionales. Und der englische Ausdrucksettisfight ist eher emotional und nicht körperlich, ne? Stimmt, wahrscheinlich sind wir Deutschen einfach nicht so emotional und eher rational deswegen haben wir dafür dann die richtigen Wörter. Was noch fehlt, Karri, ist ein Wort für Stringen. Also wenn ich duurst habe und dann trinke ich ein Glas Wasser und dann habe ich keinen Duurst mehr, was bin ich dann? Ähm, da gibt's ein Wort für, ne? Ich glaube, es gab mal den Vorschlag, dass man das dann sit nennt, den es sit, aber das hat sich nicht durchgesetzt und klingt auch ein bisschen komisch. Ja, es gibt auch noch den Ausdruck etwas Satt haben. Das ist dann interessanterweise, wenn man zu viel hat, wenn es nervt. Ja, genau, nicht unbedingt zu viel, sondern wenn man ja oder zu viel im negativen Sinne. Also, wenn du mich permanent nervst, Karri, mit diesen Abenteuerberichten, die mir immer nur Fomo machen, dann kann ich sagen, Karri, ich habe es wirklich satt mit diesen Berichten. Ich möchte jetzt mal über was anderes reden. So, könnte man den Ausdruck benutzen. Toll, jetzt haben wir drei Ausdrücke oder drei verschiedene Möglichkeiten mit dem Wort Satt. Und ja, das war doch mal eine interessante Diskussion, die Janischen ich heute hatten, als wir durch die wunderschöne Landschaft gefahren sind. Das ist schön. Karri, während du und Janisch Neuseeland erkundet, ist in Deutschland so langsam der Frühling. Im Anmarsch, die Sonne kommt heraus. Die Menschen schauen wieder nach oben. Nicht mehr nur auf die Straße. Es wird langsam schön hier. Und wir haben einen kleinen Ausflug gemacht. Und zwar Chris, Sarush, Pauline und ich. also zwei unserer Videoproduzenten. Und Pauline kennt ihr auch aus unserem Community Team und sie moderiert ja mittlerweile auch viele Videos. Und wir waren in Dresden. Woran musst du denken, wenn du an die Stadt Dresden denkst? An die Frauenkirche, den Zwinger, die Elbe, eine schöne Stadt. Definitiv, architekturnisch, eine beeindruckende Stadt. Aber was mir aufgefallen ist, ist lag sicher auch am Wetter. Also ich glaube auch, dass in Berlin die Menschen jetzt wieder bisschen besser darauf sind und vielleicht auch freundlicher sind. Aber wir waren in manchen Momenten so erschrocken fast, wie freundlich und geschild und lieb und nett die Menschen waren zu uns. Auf der Straße. Wir haben Menschen gefragt, ob sie uns einen Interview geben können an einem Mittwoch Mittag. Die meisten waren in ihrer Mittagspause oder hatten vielleicht einen freien Tag. Und es war wirklich... Das vergisst man, wenn man länger in Berlin wohnt. Und ich sag das gar nicht, um jetzt abzuhäten auf Berlin. Ich mag ja, dass ich mag ja Berlin auch und irgendwie gehört's auch dazu. |
| 8:48.5 | Aber es ist mir wirklich noch mal aufgefallen. |
| 8:51.2 | Es ist nicht nur ein Stereotyp, |
| 8:53.4 | dass die Menschen hier... |
| 8:55.8 | Kälter ein bisschen abweisen da sind. |
| 8:58.8 | Zunächst. Also wenn man sich... |
| 9:00.7 | Wenn man Freunde findet, wenn man Arbeitskollegen hat, |
| 9:03.2 | sind wir, glaube ich, genauso warm. |
| 9:05.2 | Aber diese Interaktionen im Alltag in der Öffentlichkeit. |
| 9:09.5 | Auch dann, als ich dann wieder in Berlin in der U-Bahn war, |
| 9:12.8 | ist mir aufgefallen, war irgendwie in Dresden |
| 9:16.6 | war so eine andere wärmere Stimmung. |
| 9:19.5 | Und das war irgendwie total schön. |
| 9:22.2 | Wir sind auch in so ein Laden gegangen. |
| 9:23.9 | Chris und ich sind in so einem Laden gegangen, der schöne Kleidung hatte. Und die Verkäuferin, die da saß, hat uns so überschwenklich begrüßt. Hallo, herzlich willkommen. Wie geht's euch? Ich dachte, fast das ist so versteckte Kamera. Also, ich hab fast gedacht, ist das irgendwie ein Trick oder so, aber nein. die war wirklich gut drauf und freundlich und höflich. Das sagt man aber so über Sachsen, dass die Menschen so nett sind. Und ich muss sagen, ich hab das die letzten Maler, als wir in Leipzig und Dresden waren, auch so empfunden, dass die Menschen irgendwie netter sind, als wir es aus Berlin kennen. Ja. Das Ergebnis seht ihr dann, ich glaube, in einer Woche. Nächsten Sonntag, nicht diesen Sonntag. Mhm. Und das war wirklich ein schöner Tag. Und Dresden hat auch zwei ganz unterschiedliche Seiten. In mich die Altstadt, wo die Sehenswürdigkeiten sind und die Gebäude, die du gerade erwähnt hast, die Frauenkirche und so weiter. Aber es gibt auch eine ganz alternative, hippe, neu statt. Da waren Chris und ich unterwegs. Ja, es ist interessant. Es ist lustig. Vielleicht kann ich noch eine Geschichte anhängen, Manuel. Denn den positiven Kulturschot, den du in Dresden hattest, den hatte ich umgekehrt. Was denkst du, wie sind die Menschen in Neuseeland so drauf, im Vergleich zu vielleicht Menschen in Deutschland? Ach, ich würde vermuten, dass die auch total warm und freundlich sind. Und ja, wahrscheinlich auch nicht so viele Touristen kommen. Jetzt ist es ja einfach weiter Weg nach Neuseeland, eigentlich egal, wo man herkommt. Und dass die deswegen einen recht freundlich begrüßen, würde ich vermuten. Ja, also die sind tatsächlich extrem freutlich. Übrigens zum Thema Touristen, du wirst lachen, aber es ist hier wirklich alles voll von Deutschen. Echt? |
| 11:25.3 | Und es sind erstaunlich viele Touristen hier und du fragst dich her. Ich dachte, wir sind die einzigen, die so weit geflogen sind. Aber Neuseelat ist voll mit Deutschen so weit. Wir haben heute beim Roadtrip ein anderes Perchen gesehen, die immer wieder an den gleichen Aussichtspunkten gehalten haben. Und irgendwie, ich weiß nicht, warum, aber ich dachte, die sind bestimmt Deutsch. Und Janisch meinst du, hey, kommt ihr aus Deutschland? |
| 11:48.1 | Und sie... an den gleichen Aussichtspunkten gehalten haben. Und irgendwie, ich weiß nicht, warum, aber ich dachte, die sind bestimmt Deutsch. |
| 11:46.5 | Janisch meinst du, hey, kommt ihr aus Deutschland? |
... |
Please login to see the full transcript.
Disclaimer: The podcast and artwork embedded on this page are from Cari, Manuel und das Team von Easy German, and are the property of its owner and not affiliated with or endorsed by Tapesearch.
Generated transcripts are the property of Cari, Manuel und das Team von Easy German and are distributed freely under the Fair Use doctrine. Transcripts generated by Tapesearch are not guaranteed to be accurate.
Copyright © Tapesearch 2026.

