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Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern

642: 6 Fehler, die auch fortgeschrittene Deutschlerner machen

Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern

Cari, Manuel und das Team von Easy German

Education, Courses, Language Learning

4.81.1K Ratings

🗓️ 24 February 2026

⏱️ 28 minutes

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Summary

Diese Podcast-Episode ist auch als Video mit Untertiteln auf YouTube verfügbar: https://www.youtube.com/watch?v=ELkk8PQssE4

 

Wir sprechen über typische Fehler, die viele Deutschlernende auf B1- und B2-Niveau machen. Gemeinsam mit unserem Deutschlehrer Erik schauen wir uns echte Beispiele aus unserer Community an und erklären Unterschiede wie "bleiben" vs. "übernachten", "nur" vs. "erst", Dativ und Akkusativ, "wenn" und "als" sowie den zu-Infinitiv. Dabei möchten wir euch auch zeigen, dass man keine Angst vor Fehlern haben muss.

 

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Thema der Woche: Häufige Fehler im Deutschen

 

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Transcript

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Herzlich willkommen zurück im Easy German Podcast. Heute wieder als Video und heute mit besonderen Gästen nämlich einmal unser Deutschlehrer Erik. Hallo, schön dazu sein, mal wieder. Und unserem dauerhaften Deutschlerner Janusch. Ja, genau das. Janusch, wie geht's dir heute? Ja, ich lerne dauernd haft Deutschwemer. Erik, wie geht's dir? Ja, sehr gut, alles super. Erik, du hast wieder ein Thema für uns vorbereitet. Heute ein sprachliches Thema. Als wir uns das letzte Mal in dieser Gruppe getroffen haben, haben wir über Janus Fehler gesprochen und davon gelernt. Und heute lachen wir richtig viele Menschen aus. Wir gehen das ehri. Ich möchte sagen, Fehler sind nie ein Grund zu lachen, aber starten wir erst mal in unser. Thema der Woche. Thema der Woche sind heute typische Fehler, die fortgeschritten oder Intermediert Deutschlernende im Deutschen machen. Was ist denn das Deutsche Wort für Intermediert? Mittelmäßig. Mittelmäßig, fortgeschritten, Deutschlernende. Warum mittlere ist nicht. Ja, weil es auch viele Fehler gibt, die Lernende aus dem Anfang, aber in der Niveau einfach auch mitnehmen in die höhere Niveau. Und weil unser Publikum hier hauptsächlich im B1-B2-Niveau seit, haben wir durch eine durch eine Umfrage erfahren und wir haben heute mal Janus du gehensst. Ich habe das sehr segret gemacht. Das ist sehr......diskret. Hoffentlich ohne Sekret. Ja, wir haben nämlich beim letzten Mal deine Fehler im Deutschen angeguckt und ich fand das war eine sehr schöne Episode. Wenn man über Fehler spricht, ist das ja immer schwierig. Weil es kann sowohl demotivieren als auch motivieren. Und die Kommentare, die wir erfahren haben unter dieser Sendung, die wir auch hier oben noch mal verlinken, waren sehr positiv. Denn viele Leute haben gesagt, wow, wenn Janisch Fehler macht und darüber sprechen kann, dann muss ich mich für meine Fehler nicht schämen. Da hundere ich. Erik, wie siehst du das denn als Deutschlehrer? Viele Leute haben ja Angst vor ihrem Lehrer, weil er sie immer an die Fehler erinnert. Ja, dann ist es ein schlechter Lehrer oder eine schlechte Lehrerin. Wie würdest du das angehen? Ich würde auch erst mal davon ausgehen, dass wir vieler machen dürfen und auch vieler machen müssen, um weiterzukommen beim Deutsch lernen und auch, wenn das unangenehm ist und auch, wenn das vielleicht auch mal wie tut, gehört das einfach dazu. Das hast du gut gesagt, wir müssen Fehler machen, wir müssen die Fehler machen, damit wir uns weiterentwickeln können und deshalb hat Erik sich mal eure Fehler angeguckt. Wir haben tatsächlich wieder über einige Wochen Fehler notiert, uns Notizen gemacht. Heimlich. Heimlich. Wir haben diesmal unsere easy German Community bei Discord untersucht. Viele von euch sind schon ein Mitglied von easy German. Das heißt, ihr bekommt Zusatzmaterialien jede Woche zu unseren Videos, zu unseren Podcast-Episoden und lernt mit uns auf unserer Learn Platform Deutsch und schreibt mit uns auf Discord. Und du, Erik, du warst so fies, du hast das nicht nur bei Discord, ich Fehler korrigiert, sondern auch aufgeschrieben, wenn du einen Fehler häufig entdeckt hast. Ja, richtig. Dabei ist mir aufgefallen. Ich habe ja viele Texte von unseren Mitgliedern gelesen korrigiert. Und dabei sind mir einige Fehler aufgefallen, die immer wiederkommen von verschiedenen Menschen, oft auch von Menschen mit unterschiedlichen Muttersprachen. Und genau diese Fehler, die sich heufen, bei fortgeschüttlichen Lernen, die wollen wir uns heute mal schauen. Wir fangen an mit dem ersten Fehler. Was ist dir aufgefallen, Erik? Was passiert immer wieder? Das ist eine Verwechslung von zwei Wörtern. Uns war die beiden Wörter bleiben und übernachten. Und da habe ich auch einen Beispielsatz gefunden auf Discord, den würde ich einmal vorlesen. Für mich gibt es nur zwei effiziente Wege, in denen man wirklich eine neue Stadt entckt. Erst kann man in einer Jugendherberg bleiben, bei man da viele Leute kennenlernen. Bleiben in einer... Es ist schon ein bisschen... Also ich verstehe was die Person sagen will sofort. Aber man würde natürlich übernachten. Finde ich auch, es klingt irgendwie, ja, idiomatischer für meine Ohren. Idiomatisch, was heißt das, Erik? Ja, üblich. Genau, üblich, so wie ein Muttersprachler reden, das sagen würde. Und warum kann man nicht bleiben sagen? Kann man. Man kann das sagen, aber das ist glaube ich in erster Niene aus dem englischen

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Rüber geschwappt. Da hat man ja Tuesday und das kann man eben für verschiedene Bedeutungen benutzen. Also zu meinen bleiben, also übernachten und in deutschen Differenzieren wird das halt, indem wir zwei verschiedene Wörter benutzen. Genau, du kannst bleiben sagen, aber dann meint du etwas anders. Was denn? Ja, dass du das vielleicht zwei Tage bleibst oder vier Tage?

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Du kannst sagen, ich bleibe zwei Tage in einer Jugendherwerge? Das kann man sagen, oder ich bleibe ein paar Tage in dieser Stadt. Aber so, wenn man jetzt über dieses... Wo übernachtest du oder wo kommst du unter? Da passt finde ich übernachten, dann noch besser. Es macht es irgendwie klarer. Ist ein bisschen ähnlich zu diesem mit den Fortbewegungsmittel. Im Englischen sagt man, zu go, für vieles. Und im Deutschen sagt man, das sehr differenziert. Wenn man sich mit dem Fahrrad bewegt, sage ich, ich fahre zum Büro. Wenn ich zu Fuß gehe, sage ich, ich gehe zum Büro. Wenn ich mit dem Flugzeug fliege sage ich fliege, man kann

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nicht einfach sagen, I go to Hamburg. Also man muss schon sagen wie, wann dahin kommen. Toll, das ist vielleicht schon ein erster guter Tipp. Was hast du noch auf Deiner Liste? Das nächste sind auch wieder zwei Wörter, die gerne verwechselt werden. Und zwar die beiden Wörter. Nur und erst. Oh, da haben wir mal ein ganzes Video zugemacht. Und trotzdem kann ich das jetzt spontan nicht erklären. Janos, hast du diesen Fehler schon mal gemacht? Kennst du den Fehler? Mit Sicherheit, aber mit Sicherheit auch. Hab ich das ist einfach schon Intus. Das habe ich drin. Ich glaube schon, dass ich das richtig benutze. Aber ich bin gespannt, wie Erik das ist erklärt. Damit wir wissen, warum man die Fehler macht und warum. Ja, ich würde gerne einen Beispielsatz nehmen. Und zwar Janosch hat heute nur einen Kaffee getrunken. Nur bedeutet, dass es final ist und erst bedeutet, dass es noch mehr Möglichkeiten gibt. Erst bedeutet, es ist der Anfang von eine Reihe und auf der ersten Stelle steht diese eine Tasse Kaffe und die anderen kommen noch. Genau, wenn ich sage, Janosch hat heute nur eine Tasse Kaffe getrunken, ist das nicht falsch, aber es bedeutet, der Tag ist vorbei. Wenn es aber zwölf Uhr mittags ist und ich sagen, will es könnten noch mehr Tassen kommen, dann sage ich, Janosch hat heute erst eine Tasseaffee getrunken. Im englischen wäre das Beides das gleiche Wort? Ja, ja, only. Und daher kommt auch, glaube ich, ein großer Teil der Verwirrung im Deutschen, weil auch hier ist wieder zwei separate Wörter für die zwei unterschiedlichen Bedeutung gibt. Okay. Also zusammenfassend kann man sagen, nur ist eine Feststellung, dass etwas wenig ist und dass es auch, ja, indem sie eine Finale ist, wie Karri du gesagt hast. Und bei erst gehen wir davon aus, dass das noch mehr kommt. Ah, ich bin erst 41 Jahre alt. Und ich bin nur 64. Du bist nur 65. Ja, aber... Bald 66. Na, ne. Es ist interessant, weil man das sagt beim Alter, zum Beispiel, sagt man erst, weil man davon ausgeht, dass noch viel mehr kommt. Und wenn aber jemand früh stirbt, wenn man sagen, er ist nur 50 Jahre alt geworden. Ja. Und dann genau fokussiert man, dass das eben sehr wenig ist. Ja, trauriges Thema, Erik, was ist das nächste Thema? Das kann auch traurig sein. Es geht wieder um zwei Wörter, die oft verwechselt werden, vermissen und verpassen. Ah, ich vermisse, es hat das auch mit dem Englischen zu tun, dass man sagen würde, ein Mist The Train ist auf Deutsch nicht. Ich habe den Zug vermisst. Das ist vielleicht ein falscher Freund? Ja, genau, Ganz genau. Und ich glaube, das ist auch in manchen anderen Sprachen so, dass diese beiden Bedeutungen von demselben Wärb abgedeckt werden. Und auch in deutschen haben wir jetzt aber wieder zwei verschiedene Wärben, um die Bedeutung je nach Kontext zu differenzieren. Also klar, du kannst einen Bus vermissen. Das bedeutet aber dann was anderes, als wenn du ihnen verpasst. Ich bin deutert, dass du in den Bus verknallt warst. Du hast den Bus geliebt und jetzt ist der Bus weg und du vermisst in deinem Bus. Genau, das wäre emotional, was negative ist. Und verpassen ist dann einfach, ich bin zu spät und deshalb schaffe ich es nicht, in den Bus reinzugehen, es hat ein Verpasst. Hast du ein Beispielsatz dazu? Äh ja, einmal mit vermissen. Ich habe meine Schwester vermisst, als sie im Ausland war. Und dann eins mit verpassen. Ich habe meine Schwester verpasst, weil sie ist gerade vor fünf Minuten aus der Tür raus. Also ich habe sie nicht mehr gesehen. Ich habe sie verpasst, wir haben uns verpasst. Das heißt, vermissen ist etwas emotionales und verpassen, da geht's wirklich drum. Man trifft sich nicht. Entweder ist der Zug schon weg oder die Schwester ist schon aus der Tür raus. Und es ist eigentlich eher etwas logistisches? Ja, genau. Kann man so sagen. Schön. Und das Interessant ist einfach, dass das Englische da irgendwie ungenau ist in Anführungszeichen. Ah! Und gar nicht negativ gemeint. Und wir Deutschen, deutschsprachigen Menschen, wir haben da halt nochmal eine Differenzierung in der Sprache. Ich habe das noch nie so gesehen oder noch nie so gewusst. Die deutsche Sprache ist eine differenzierte Sprache mit sehr vielen Details. Ja, aber die Sprachen, die mir so generalisieren wie die Chinesisch zum Beispiel oder Englisch sind dafür etwas kreativer, meine Meinung nach, weil es einfacher ist, zu was zu beschreiben, weil ich dann mit diesen kleinen Unterschieden nicht mehr abgeben. Aha, wo ja, weißt du, dass ihr, sprichst du etwa hin? Nee, das habe ich mir gerade vor eine Minute ausgeht. Fünf. Erik, du als Sprachlehrer, was sagst du dazu? Ich finde es schön, dass die deutsche Sprache sehr genau sein kann. Darüber freue ich mich. Ich weiß aber auch, dass es die Sache, teilweise komplizierter macht für euch, lerne. Wie hast du das im Fundenjahrnisch als du Deutsch gelernt hast? Hast du das auch so empfunden, dass die deutsche Sprache sehr präzise ist mit bestimmten Sachen? Oder was eher für dich... Ja, es teigt sich, wenn man vielophische Bücher ließ. Da zeigt sich, dass manchmal in so fast schon lächerlichen Weise, also wenn du heidiger liehst, dann nach fünf Minuten fängst du anzulachen, so unglaublich präzise dort geschriebenes oder im annuher kant bekannt eben für die präzision und das weiß ich nicht mal aus eigener erfahrung auch ein bisschen aber vor allen Dingen darüber schreiben andere philosophen oder andere professoren und das ist ja bekannt. Aber wenn ich jetzt ein Liedertext schreiben würde, dann würde ich das viel lieber auf Englisch machen als auf Deutsch, weil auf Englisch ist einfach irgendwie alles zugänglicher. Wenn du einen Satz erfinden musst für deine Lyrics, dann Englisch bittet sich an und man wird nicht so schnell verfangen in die kompliziertheiten der Sprache. Ja, meine Muttersprache ist polnisch und da wird jedes Wort dekliniert auf eine spezielle Weise. Und schreib du da einen Lyrics, ja. Spannend, das ist schon mal eine spannende Herangehensweise. Erik, was ist der nächste Fehler? Häufige Fehler, der dir aufgefallen ist. Wir gehen einmal ein bisschen tiefer in die Grammatik rein und in die Fälle. Oh, jetzt wird's richtig lustig. Fälle, Janos, welche Fälle kennst du noch mal? Ich benutze drei Fälle im Deutschen. Nominativ, akusativ, dativ. Und der Rest nicht. Es gibt noch den Genitiv. Über welche Fälle sprechen wir jetzt, Erik? Wir konzentrieren uns auf den Dativ und den Akkusativ. Denn es gibt ja viele Sätze im Deutschen, wobei das gleichzeitig drin vorkommt. Und da stellt sich dann immer die Frage, in welcher Reihenfolge kommen die? Kommt sie erst adativ, kommt sie erst adativ. Und da gibt es eine Regel? Da gibt es ein paar Regeln, an denen man sich orientieren kann. Und da habe ich auch ein Beispiel mitgebracht, dass es jetzt kein authentisches Beispiel ist. Also ich habe keinen gefunden auf Discord, aber es ist ein Fehler, der oft gemacht wird und wo Leute Schwierigkeiten mit haben. Okay, Beispielsatz. Ich schenke ein Fert meinem Freund. Sehr realistischer Satz. Ich habe auch schon öfter darüber nachgedacht, einen Fert zu verschenken.

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Aber ja, ja, nur kannst du hören, was fällt an dem Satz es? Ich schenke ein Fert, meinem Freund. Wird mich eigentlich, ist das für mich alles richtig? Warte, warte, lasst mich nachdenken, weil das ist jetzt kranch. Also ich schenke, es ist das Pferd. Ja, also ich schenke ein Fert, meinem Freund.

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Genau, und er glaub ich immer sagt, der einen Pferd, oder? Nein, ein Pferd ist richtig. Mein Freund, ich schenke mein Freund ein Pferd. Es ist richtig dekliniert, aber was ist falsch, Erik? Ja, zumindest ist die Reihenfolge nicht die Standardreihenfolge im Deutschen.

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Wir haben hier einmal, also richtig wäre, ich schenke, oder normal wäre, ich schenke meinem Freund ein Pferd, das wäre so die Standardreihenfolge, das heißt dativ zuerst und danach das Akkusativ und Objekt. Wenn man zwei substantive in einem Satz hat, das macht man. Und das ist das Verabvolle in der Ponchenssprache, in der Ponschensprache, dadurch, dass jedes Wort dekliniert wird, ist es völlig egal, wo du den haben willst. Und vielleicht noch mal mit einem anderen Beispiel, es geht nämlich beides im Deutschen, aber nur, also es gibt ein Standard. Wenn du es anders machst, willst du etwas betonen. Zum Beispiel könnte ich sagen, ich gebe die Brille... Ich gebe Januscht die Brille, wäre der Standard. Moment. Wenn ich aber sage, ich gebe die Brille Januscht, dann betone ich, dass ich sie dir gebe und nicht dir. Ja, oder du kannst sagen, diese Brille gebe ich meine Frau. Das geht auch. auch. Genau, also es gibt da Freiheit. Genau, es gibt da Flexibilität. Das ist auch schön. Aber das ist quasi für euch als Tipp, wenn ihr euch unsicher seid. Mit dieser Reihenfolge dativ vor Akkusativ in so einem Satz. Mit zwei Nomen seid ihr dann auf der sicheren Seite so als Hilfestellung. Dativ vor Akkusativ in so einem Satz mit zwei Nomen seid ihr dann auf der sicheren Seite so als Hilfestellung. Dativ vor Akkusativ ist die Regel. Es sei denn ihr möchtet etwas bestimmtes Betonen, dann geht es auch anders. Genau. Und das Thema geht auch noch weiter. Man könnte ja auch sagen, ich schenke es meinem Freund. Das könnte man sagen, das wäre dann akkusativ vor dativ. Man könnte nicht sagen, ich schenke meinem Freund S. Das klingt total komisch. Dann wäre dieses S, vielleicht eine Buchstabe eingemeistelt im Stein. Ich schenke meinen Freundes.

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Aber es, du meinst, jetzt immer noch das Pferd. Genau, das Pferd, wir sind immer noch beim Pferd richtig. Der Unterschied ist einfach, wir haben in diesem Satz auch ein Substantiv, aber auch ein Pronomen. Was vorher das Pferd war, ist jetzt es, ein Pronomenomen und in dem Fall haben wir zuerst das Pronomen, dem Fall S im Akkusativ und dann den Freund. Kompliziert. Es ist. Normalerweise erst, dass ich schenke meinem Freund das Pferd, aber wenn eines von den beiden ersetzt wird mit einem Pronomen, dann zuerst das Pronomen. Ich schenke ihm das Fert, oder ich schenke es meinem Freund. Genau. Ich schenke es ihm. Genau. Das kann man sich vielleicht nicht... Ich finde, Karl-Ferwiel. Das ist schön. Kann man sich doch leicht merken, oder? Ja. Was ist noch auf deiner Liste? Als nächstes haben wir wieder zwei Wörter, die sehr oft verwechselt werden von Lernenden. Und zwar die kleinen Temporalenkonjunktionen, wenn und als. Temporale Konjunktionen. Was sind das? Ja noch? Nie gehört. Okay, du kennst die Wörter, wenn und als. Und ich bin ziemlich sicher, dass sich das Wallos für Wechsel und falsche Ansätze. Ich würde sagen, das ist der Topfehler, den ich auch höre, wenn ich mit Deutsch lernen in den Sprecher. Es ist schwierig, die auseinanderzuhalten, denn im Englischen könnten sie beide mit When besetzt werden. Geh uns zum Beispiel Erik. Ja, hier habe ich wieder von unserem Discord Server und zwar. Ich habe meine Komfortzone verlassen, wenn ich nach Berlin umgezogen bin. Ah, okay. Ist ein Falscher Satz. Ich habe meine Komfortzone verlassen, als ich nach Berlin umgezogen bin. Wäre richtig. W Warum? Es ist eigentlich relativ simpel, dieses als das benutzen wir immer für einmalige Ereignisse, die in der Vergangenheit einmal passiert sind. Und dieses nach Berlin umgezogen bin, das ist halt einmal in der Vergangenheit passiert und nichtgelmäßig. Und deshalb benutzt man hier als. Okay, also Janisch ein Beispiel aus deinem Leben, als ich heute morgen beim Arzt war? Hat meine Ärztin sich sehr gefreut, weil die Ergebnisse der Blutuntersuchung alle sich drastisch verbessert haben. Gradulationen, ja. Ja, genau. Liebe Grüße an Frau Doktor, lau. Liebe Grüße. Also das war ein Beispiel aus deinem Leben. Du warst heute Morgen beim Arzt, das ist abgeschlossen. Wenn du jetzt in der Zukunft sprichst, würdest du sagen, wenn ich morgen zum Arzt gehe, dann frage ich meine Ärztin, dass er das... Wie sind die Ergebnisse von der Blutuntersuchung? Genau, das wäre also die Zukunft. Also das kann man sich schon mal merken, als Vergangenheit, wenn Zukunft. Zukunfts- oder Gegenwart, oder? Oder... oder auch generell Dinge, die regelmäßig passieren. Das ist jetzt der Unterschied. Ja. Und deswegen ist es vielleicht auch schwierig, wenn etwas regelmäßig passiert. Zum Beispiel, wenn ich Montags ist. Wenn ich Gitarrespiele. Genau. Passiert ja jeden Tag. Wenn ich Gitarrespiele, dann denke ich immer an Liebe und dann denke ich immer. Freiheit. Oder bei jöde passen, wenn ich Bier trinke, denke ich daran, dass Kali nicht möchte, dass ich so viel trage. Nein, nein, nein. Rest, es als ich noch Bier getrunken habe. Aha. Weil ich manchmal betrunken. Ja. Ehri, kann wir das gut erklärt? Ja, ich glaube schon. machen wir es nicht komplizierter als das sein muss. Wir haben glaube ich auch, haben wir dazu ein Video gemacht? Ich tefrage. Google mal, Leute. Easy German, wenn... als, guck mal, wir haben so viele Videos produziert, dass wir selber Google müssen, tatsächlich vor sieben Jahren. Super Easy German number 69. Wir verlinken es hier oben.

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Hast du noch einen letzten typischen Fehler für uns? Ja, ich versuche es kurz zu machen. Es geht um den zu infinitiv. Zu infinitiv, was heißt das denn? Also das Wort zu, kenn ich. Prü Krüchte ich und imare Zul spielen. Ich muss sagen, diesen Fehler sehe ich sehr oft. Und zwar in beide Richtungen. Entweder macht man ein zu, dahin wo kein zu sein muss. Oder man vergisst das zu, wie kann man sich das merken? Ja, ich würde empfehlen, einmal in Verbkategorien zu denken. Und zwar haben wir ja die Gruppe der Modalwerben, die kennen wahrscheinlich auch viele von euch. Zum Beispiel wollen sollen. Ja, da sind können. Dafür ich da das erkläre. Ja, viele Leute, die das... Weil ich bin selber Polen, der das lernen musste. Und zwar diese Modalwerben sind einfach die ältesten werben in der sprache so ungefähr. Die sind schon so alt, dass sie benutzt wurden, bevor es die Grammatik, die deutsche Grammatik überhaupt erstanden und festgehalten wurde. Und deshalb sind sie meistens völlig voller Ausnahmen. Sie benehmen sich an der Indesprache, sie konjugieren sich an des Indesprache. Sie sind haltspeziell und sie sind sehr alt. Und die muss man lernen und fertig dann hat. Erik, stimmt das? Ja, vielleicht. Aber ich mir gerade von einem Minute ausgedacht. Was schön. Was ich ergänzen würde, um das noch mal auf den Punkt zu bringen, diese Modalwerben, diese Gruppe von Werben, braucht und darf keinen zu infinitativ haben. Also ich will arbeiten, du sollst nicht rauchen und so weiter. Sein oder nicht sein. Okay, das ist also die Regel. Die haben das nicht. Die haben das nicht. Man muss sich also nur die fünf oder sechs Modalwerben merken. Ja, diese muss man sich merken und auch noch das Verb hören. Ich höre die Tür zu fallen. Zum Beispiel auch da braucht man keinen Zuhl und auch das Verb lassen ist auch auch noch so ein klassiker ich lasse mir die

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jahre schneiden nicht ich lasse mir die hare zu schneiden oder so was. Erik jetzt muss man natürlich nur noch wissen wann benutzt man zu überhaupt vor einem infinitiv. Ja das ist auch noch mal ein größeres Thema an sich um ein paar beispielizonen das sind werden wie zum Beispiel versuchen, vergessen, hoffen, beschließen. Also werben die irgendwie auf die Zukunft zielen und auch auf Konstruktion mit adjektiven zum Beispiel. Es ist wichtig, dies und jenes zu tun oder es ist schwierig, dies und jenes zu tun. Da gibt es aber ganze Listen und da können wir euch vielleicht noch eine untame Video verlinken. Ich glaube, wir haben auch mal ein Video dazu gemacht mit EMA-Nuell. Das verlinken wir auch noch mal hier unten. Schwieriges Thema. Mariano, was sagst du? Ich möchte einen guten Rat geben, als ein Mensch der Deutsch lernen muss und der immer noch versucht, Deutsch wirklich fehlern, frei zu sprechen. Und zwar zu diesen Problemen und allen Problemen. Und das meine ich jetzt ernst, auch wenn das nicht ernst gleich flinkt. Nämlich fragt JetGP. Sag HetschendGPT, erklär mir, wie ein fünfjährigen dieses Problem. JetGPT ist wirklich gut da drin. Sehr gute Idee. Ja, und einfach täglich mal hinterfragen, wenn man sieht, ob nicht sicher ist, ist das falsch oder richtig, in genau in so einem Moment. Kann man das probieren, auch wenn man wissen muss, dass GPD nicht immer 100% richtig ist. Ja, aber ein Deutschlehrer vielleicht auch nicht. Auch nicht. Ja, liebe Leute, das war sehr schön. Heute mit euch, Erik, danke, dass du diese Liste vorbereitet hast. Wenn ihr mehr Deutsch lernen möchtet, in dieser ominösen Discord-Kruppe, werdet gerne einen Mitglied von Easy German. Wir korrigieren nicht alles bei Discord, aber regelmäßig gibt es Aufgaben zu unseren Videos und dann gibt's du auch Feedback, Erik. Ja, ich gebe persönliches Feedback zu den einzelnen Texten von euch. Fantastisch. Meldet euch an bei EasyGerman.org-Slash-Membership und ich freue mich, wenn wir uns demnächst hier wiedersehen, dann wieder mit Manuel und unserem Podcast. Und vergesst nicht, das war ein Video Podcast heute bei YouTube.

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Wir haben aber viel mehr Podcast-Appy-Soden, die nicht alle bei YouTube sind.

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Die findet ihr in allen Podcast-Apps einfach nach Easy German suchen.

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Tschüss, liebe Leute. Tschüss.

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Und bis bald.

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