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Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern

595: 7 Fehler, die Janusz nach 40 Jahren Deutsch lernen immer noch macht

Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern

Cari, Manuel und das Team von Easy German

Language Learning, Courses, Education

4.8995 Ratings

🗓️ 29 July 2025

⏱️ 33 minutes

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Summary

Diese Podcast-Episode ist auch als Video mit Untertiteln auf YouTube verfügbar: https://youtu.be/qBdc_xMNRuE

In dieser besonderen Video-Episode sprechen wir mit Janusz über seine Beziehung zur deutschen Sprache nach über 40 Jahren in Deutschland. Gemeinsam mit Erik analysieren wir typische Fehler, die Janusz auch heute noch macht – vom Konjunktiv bis zu trennbaren Verben. Dabei wird klar: Niemand spricht perfekt, auch nicht nach Jahrzehnten. Und das ist auch völlig in Ordnung.

 

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Janusz' Beziehung zu der deutschen Sprache

 

Wichtige Vokabeln in dieser Episode

  • der Fehler: falsche Handlung oder Aussage; etwas, das nicht korrekt ist
  • das Anschauungsbeispiel: konkretes Beispiel zur Veranschaulichung eines abstrakten Sachverhalts
  • der Konjunktiv: Verbform, die Möglichkeiten, Wünsche oder indirekte Rede ausdrückt
  • das trennbare Verb: Verb, dessen Vorsilbe sich im Satz vom Stamm trennen kann (z. B. "aufstehen")
  • das Hilfsverb: Verb, das zur Bildung von Zeiten, Passiv oder Modi verwendet wird (z. B. "haben", "sein", "werden")
  • das Possessivpronomen: Pronomen, das Besitz oder Zugehörigkeit ausdrückt (z. B. "mein", "dein")
  • sich opfern: auf eigene Vorteile verzichten oder sich selbst hingeben, meist für eine größere Sache oder andere Menschen

 

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Transcript

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Hallo und herzlich willkommen zurück zum Easy German Podcast. Heute mit einer Sonderausgabe ohne Manuel, aber dafür mit dem wunderbaren Januscha Merski. Hallo. Und mit Eric. Hallihallo. Eric, bei dir sage ich nur den Vornamen. Ja, wie kommt's? Weil Janusch weiß nicht, für mich ist Janusch immer Januscha Merski. Und für mich ist Eric immer Stahlhacrekt, dein Nachnamen ist auch interessant. Ja, rustikal auf jeden Fall. Viele Leute haben mich bereits darauf angesprochen, wie Deutsch der Name doch sei. Ja, liebe Leute, wenn ihr uns jetzt hört, dann könnt ihr uns diesmal auch sehen, auf YouTube ist dieses Video zu finden. Denn wir machen heute einen Video-Podcast. Und wenn ihr das bei YouTube seht und denkt, Herr Easy German Podcast, was ist das denn? Wir haben ganz viele Folgen, die aber nicht alle als Video bei YouTube sind. Die findet man auf, hat einer von euch aufgegeben. Sie ist die German.fm. Richtig. Ehrig Easy German.fm und in allen Podcast Apps, die es gibt. Janos, wie geht's dir? Mehr geht's dir, gute Danke. Heute in dieser Episode geht es um dich, Janos. Und zwar lebst du mittlerweile, seit fast, nee, seit über 40 Jahren in Deutschland. Und es geht heute um deine Sprache. Und zwar aus der hässlichen Seite, um meine Fehler, um die Fehler, die ich in der Sprache immer noch machen. Genau, du lebst seit 40 Jahren in Deutschland. Wie fühlst du dich dann mit der deutschen Sprache, welche Rolle spielt die Sprache in deinem Leben? Vielleicht kannst du das erst mal erzählen. Sehr interessant. Ich fühle mich total glücklich, dass ich Deutsch spreche und allerdings auch Englisch, weil ich hätte nie als jünglich gedacht, dass ich zusammen klugen Menschen aufwachsen, der Multimedial und multisprachlich unterwegs ist. Das hätte ich mir nie traumen lassen. Und Räumen lassen lassen. Ja. Und tatsächlich, ich bin überhaupt nicht begabt. Ich hab noch nie eine Sprache gelernt, nur weil ich sie lernen wollte. Ich versuche, es ist 40 Jahren mit Spanisch und ich spreche

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kein Spanisch, gar kein. Und die zum Deutsch und zum Englisch wurde ich gezwungen, einfach. Ich muss der Englisch lernen und ich muss der Deutsch lernen. Erik, du bist Deutschlerer und unser Deutschexperte.

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Was sagst du? Muss man begabt sein?

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Zum Sprachen lernen? Deutsch lerne. Erik, du bist Deutschlerer und unser Deutschexperte.

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Was sagst du? Muss man begabt sein? Zum Sprachen lernen? Ich glaube, man muss nicht begabt sein, aber es kann auf jeden Fall die Sache erleichtern und verschnell an. Aber ich denke, das ist auf keinen Fall eine Grundvoraussetzung, fremdsprachend zu lernen. Komm, wir mal zu unserem Thema. Wir wollten schon lange mal darüber reden, wie deine deutsche Sprache aussieht nach 40 Jahren. Und Erik und ich, wir haben jetzt Wochenlang dich beobachtet, Janusch. Oh! Beim ... Mit Pegasus, sagen, meinem ... Tags über mit dem Fernglas. Danke, wir haben bei dir vor der Tür. Nein, wir haben tatsächlich Aufnahmen von dir studiert in Easy German Videos, im Easy German Podcast. Und wir haben mal geguckt, welche Fehler macht Janusch nach 40 Jahren in Deutschland? Vielleicht kannst du uns kurz zum Anfang erzählen, welche Rolle spielt denn die deutsche Sprache?

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Redest du seit 40 Jahren meistens auf Deutsch?

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Sprichst du auch noch viel polnisch?

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Welche Rolle nimmt Deutsch ein in deinem Sprach?

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Also Deutsch wird ...

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Ich glaube, es ist schwierig,

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so getrennt, von dem Alltag nur von der Sprache zu sprechen. Das ist ein sehr schönes, das ist ein sehr schönes, das ist ein schönes, das ist ein schönes, das ist ein schönes, das ist ein schönes, das ist ein schönes, das ist ein schönes, das ist ein schönes, das ist ein schönes, das ist ein schönes, das ist ein schönes, das ist ein schönes, das ist ein schönes, das ist ein schönes, das ist ein schönes, das ist ein schönes, das ist ein schönes, das ist ein schön von der Sprache zu sprechen, weil es ist ein ganzes. Und ich werde nach diesen 40 Jahren in Deutschland immer mehr zu jemanden, der sich hier zu Hause fühlt, wirklich. Und auch in der Sprache. Ich will ja und auch in der Sprache. Ich will wirklich irgendwelche patriotische Sachen vermeiden. Aber ich bekomme langsam das Gefühl, ich komme von hier nicht. Aber das ist meine Welt und das ist meine Sprache und das ist mein Leben.

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Ja, interessant. Du fühlst dich aber auch noch polnisch und sprichst auch die Folme nicht. Ich fühle mich senker und gitarist fühle ich mich. Aber polnisch ist meine Muttersprache. Also für die Leute, die Janisch noch nie gehört haben, du lebst seit 40 Jahren in Deutschland, du kommst aus Polen,

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polnisches Deine Muttersprache, deine zweite Sprache war englisch und Deutsch ist deine dritte Sprache. Aber jetzt die Sprache des Landes, indem du seit 40 Jahren lebst. Wir haben uns deine Sprache angeguckt, jahne ich und wir werden dir jetzt mal ein paar Beispiele geben. was wir heute machen möchten, ist nicht alle Fehler zeigen, die du machst, denn es ist normal,

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dass man Fehler macht und zwar nicht nur bei Menschen, die Deutsch lernen, sondern auch bei Menschen, die muttersprachlich Deutsch brechen. Wir machen alle jeden Tag Fehler, Erik, auch du. Ja, auch ich mache Fehler. Das ist klar. Wir haben sogar schon mal einen ganzen ... Nicht bei der Sprache, oder? Wir haben sogar schon mal ein ganzes Video dazu gemacht, zu Fehler, die Deutsche machen. Ich glaube wir haben da auch eine eine Podcast-App-Eisode aufgenommen, die verlinken wir mal hier unten. Jetzt wollen wir uns aber angucken, welche Fehler macht man, als Muster, was sind denn schwierig Sachen? Ich glaube, das ist auch interessant für euch, weil ihr könnt dann vielleicht gucken, okay, wenn das etwas ist, was man nach 40 Jahren noch falsch machen kann? Dann ist es wahrscheinlich falsch.

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Dann ist es wahrscheinlich schwierig.

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Das ist vielleicht etwas, was euch beruhigen kann.

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Und zu sagen, okay, jeder macht Fehler, das ist normal.

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Man muss sich keine Sorgen machen.

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Aber vielleicht ist das auch etwas,

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worauf ihr besonders achten könnt oder wollt.

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Und ich dachte, ich denke, das ist interessant.

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Wir fangen mal an mit dem ersten Fehler. Wir zeigen dir jetzt einen Ausschnitt aus dem Easy German Podcast und du kannst mal zuhören, Janosch und überlegen, ob du den Fehler ... Und mich schämen. Nein, bitte nicht. Wir machen das hier zu Anschaungspunkten oder als Anschaungsp Beispiel und als leerbeispiele und nicht damit sich jemand schämt. Und das herrscht eine fällige Ideologie des vollkommen glückes sozusagen und dieser Glücksählichkeit dürfte man von den schwierigen Themen gar nicht sprechen damit man keinen Spaß fährt, der war wert. In diesem Beispiel sind tatsächlich mehrere kleine Fehler. Ich muss auch sagen, ich finde es interessant zu beobachten, dass du mehr Fehler machst, wenn du vor der Kamera stehst oder im Podcast bist, weil dann bist du nervös. Aber eine Sache sticht hier heraus, ist dir das aufgefallen? Nein. Ich sagte noch andere Beispiele, die ich mir aufgeschrieben habe aus unserem Alltag. Ich könnte gestern nicht nach Münster fahren. Dann dürfte ich über meine Familie sprechen. Ja, und ich glaube, ich höre das einfach nicht. Weil es gibt diesen kleinen Unterschied für meine Ohren. Durfte, dürfte. Oder könnte, konnte. Mhm. Und ich weiß einmal, hab ich, ich habe, du hast an so einen Kurs gearbeitet für Aussprache. Und dort hast du ganz deutlich erklärt und präsentiert, wie man könnte, ausspricht und könnte. Und das hast du noch dann erklärt, warum. Und ab da, zumindest für kurze Zeit, habe ich diesen Unterschied besser herausgehört. Aber bis heute, wenn ich könnte oder konnte, sage ich, dann werfe ich irgendwas rein und ich hoffe, es passt. Aber es ist nicht sehr bewusst. ERIK, was ist das denn? Was ist der Unterschied zwischen konnte, könnte durfte dürfte? Ja, es geht um zwei verschiedene grammatische Verbformen und zwar um den Unterschied zwischen dem Konjunktiv II und dem Priteritum und im Dämpfall der Modal werden. Also, dünn, dürfte, konnte, könnte, musste, müsste. Und das ist ganz interessant. Und ich hab mir auch schon in der Vorbereitung notiert. Deshalb finde ich gut, dass Janisch es schon angesprochen hat, dass ich mir gedacht habe, das ist wahrscheinlich schwer herauszuhören, diesen Unterschied. Oder der ist auch schwer zu reproduzieren, wenn man spricht wahrscheinlich, dass spielt wahrscheinlich noch Rolle dabei, dass dieser Fehler passiert, nicht nur Bayernisch, sondern weil vielen anderen Beutschleeren auch. Weil es diese Laute auch in vielen Sprachen gibt, die Umlaute, Ö, Ö, Äh, gibt's empolnischen nicht. Und deswegen hörst du das nicht so und sprichst das nicht so. Ja und das ist zum Beispiel im Englischen die größte Probleme bei der Aussprache im Englischen habe ich mit A oder E diesen einfachen Buchstamm, aber trotzdem ist es im Englischen A ist ein riesiger Unterschied ob du A oder R sagst oder R, ganz ähnlich, aber für mich irgendwo nicht mehr hörbar. Ha, wie kann man das vermeiden, Ehrig? Hast du noch ein Quick-Tip? Ja, ich glaube, was auch helfen kann, ist, wenn man sich hinsetzt, die Sachen wirklich isoliert ausspricht und übt und vielleicht sich auch bewusst macht, was passiert eigentlich gerade in meinem Mund? Und in meinem Gehirn, was sage ich gerade? Ist das Konjunktiv 1 oder Konjunktiv 2? Ich weiß das bis heute nicht. Ja. Okay. Fehler Nummer 2. Ich spiel mal wieder etwas vor aus einem Easy German Video. Und du guckst mal, ob du das hörst, was da falsches oder was da fehlt. Und wie sieht das mit Jazz, Blues, Rockmusik aus? Aus, genau. Ich hab noch ein Beifilm. Aber das werde ich nie lernen. Das ist aus Moment noch ein Beispiel. Ja. Und deshalb greifen sie auf eine Fremdsprache, die sie während des Krieges gelernt haben. Ich weiß das Wort nicht. Greifen sie zu, greifen sie durch. Zurück. Sie greifen zurück auf eine Fremdsprache. Diese Werben, die aus zwei Teilen bestehen können, die nennt man... Trennbare Werben. Trennbare Werben. Das heißt, das ist ein Verb, das ist im Infinitiv ganz zurückgreifen. Oder... Was war das andere Beispiel? Und wie sieht es mit Jazz, Blues, Rockmusik aus? Aus. Der Infinitiv ist aussehen, das verwechselst oder das lässt du ganz oft weg. Aber wenn man das konjugiert, sagt man, wie sieht es damit aus? Und das aus und das zurück, das sind Preffekteirig und die stehen oft am Ende. Und ist das das, was es so schwierig macht? Was sagst du, Erik? Ja, ich denke schon vor allem,, weil das auch in anderen Sprachen nicht unbedingt so ist. Auf Englisch sagt man ja auch zum Beispiel, Lux Good. Das ist sehr einfach und auf deutes ist dann sieht gut aus. Und das Problem in Anführungszeichen ist dabei, dass man ja etwas sagt. Und dann denkt man vielleicht, jetzt habe ich die wichtigste Information rübergebracht und dann vergessen, dass am Ende auch noch was kommt. So habe ich mir das ein bisschen erklärt, aber ich bin gespannt, was Janusch auch dazu sagt.

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