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Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern

639: Von der JOMO in die FOMO

Easy German: Learn German with native speakers | Deutsch lernen mit Muttersprachlern

Cari, Manuel und das Team von Easy German

Courses, Education, Language Learning

4.81.1K Ratings

🗓️ 14 February 2026

⏱️ 31 minutes

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Summary

Manuel verspürt "JOMO" – und erklärt, was das Gegenteil der "FOMO" bedeutet. Im Ausdruck der Woche erklären wir (bereits zum zweiten Mal) die Redewendung "die Kuh vom Eis kriegen". Cari berichtet begeistert von den vielen schönen Momenten, die sie und Janusz in Australien mit unserer Easy German-Community erleben. Dabei einigen wir uns: Das Deutschlernen ist eine noble Mission. Außerdem verrät Cari, wie viele Kontakte sie in ihrem Handy gespeichert hat und Manuel gibt Tipps, wie man diese besser organisieren und aktuell halten kann.

 

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Ausdruck der Woche: die Kuh vom Eis kriegen

 

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Transcript

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Hallo, Manuel. Hallo, Karri. Du bist immer noch im Sonnigenaustralien. Ich bin im kalten Grauen Berlin und ich verspüre Joe Mo.

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Kennst du schon Joe Mo?

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Also es ist dann kein Fomo.

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Fomo ist ja vier auf Missing Out.

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Was ist Joe Mo?

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Joe Mo, diesen Begriff habe ich von unserem Mitglied Arthur gelernt.

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Der hat bei uns auf Discord in unserem Mitgliederbereich geschrieben. Habt ihr schon von Joe Mo, der Joy of Missing out gehört? Oh! Hatte ich noch nicht, aber es ist ein fantastisches Konzept. Warum FOMO verspüren, wenn man auch Joe Mo verspüren kann. Ich einfach mal freuen, dass man nicht dabei ist. Freust du dich, dass du nicht dabei bist hier? Ich versuche mich da zu konditionieren, dass ich das spüre. Ja. Ich werde daran arbeiten, dass das nicht so ist. Manuel, verpasst hier wirklich was? Ich muss sagen, es ist so wunderbar hier diese Reise. Sogar Janoscha Merski hat Spaß, Spaß, Spaß. Janos, hörst du uns? Sogar Janoscha Merski. Janoscha hat mich nicht. Der sitzt mir gegenüber. Er hat aber Kopfhörer auf und ist vertieft in seinen Computer. Das klingt nach einer fantastischen Australienreise. Da sieht er ja richtig viel vom Land. Die Anusch ist auch ein bisschen traurig, denn ich habe einen Roadtrip geplant am Wochenende. Also wenn ihr das hier hört, sitzen Janosch und ich hoffentlich in einem Auto an der Küste und fahren den, wie heißt das denn mal? Ich zuebe einfach vergessen, great ocean road runter. Ja. Und Janosch ist aber ein bisschen traurig, weil er will am liebsten nur hier in der Wohnung sitzen. Ja, so kennen wir ihn. Ausdruck der Woche. Karri, ich habe heute einen Ausdruck mitgebracht. Und bevor ich den erkläre, möchte ich kurz auf die Metachseln und mit dir darüber sprechen, warum es das Segment ausdruckt der Woche in diesem Podcast gibt. Ja. Ich habe da nämlich eine ganz klare Vorstellung. Ich weiß nicht, wie es dir geht. Warum glaubst du, machen wir dieses Segment? Um interessante Ausdrücke vorzustellen und um einen Anlass zu haben, über Sprache zu reden, weil in den anderen Sigmenden labern wir nur über unser Leben. Okay, ja, finde ich Valide, kann man so sagen, ich finde, dass unser Podcast im großen und ganzen vor allem dafür gedacht ist, dass man sein passives Hörverständnis verbessert. Aber dieses Sigmund, ganz spezifisch, da wünsche ich mir, da hoffe ich, dass alle unsere Hörerinnen ihr Notizbuch zücken oder von mir aus ihr Handy und aktiv mitschreiben und den Ausdruck, den wir dann vorstellen, versuchen aktiv dann auch zu nutzen. Also zum Beispiel dann auf der Arbeit oder in der Uni oder unter Freunden diesen Ausdruck dann zu benutzen. Okay. Und den Ausdruck, den ich heute mitgebracht habe, der ist so lustig und so genial, dass ich wirklich glaube, dass ich das lohnt. Also ihr könnt, glaube ich, auch Menschen zum Lachen bringen, wenn ihr diesen Ausdruck aktiv benutzt. Absolut. Aber Manuel, haben wir den Ausdruck nicht schon mal vorgestellt? Das kann natürlich sein. Zum Beispiel in Easy German Podcast 447 vom 9. Januar 2024. Nein. Nachtnix. Es ist zwei Jahre später, Manuel. Es gibt nur wenige Leute, die alle Podcast-Episode haben. Selbst die, die es schon gehört haben, erinnern sich nicht. Okay, da machen wir es ganz kurz. Der Ausdruck ist, die Kuh vom Eis kriegen. Also, man hört, dass ich habe das heute Morgen im Podcast Lage der Nation gehört. Da gibt es einen Interview und dann sagt einer der beiden Moderatoren, wie kriegen wir die Kuh jetzt vom Eis? Es geht aber in der Episode um ein politisches Thema. Es geht nicht um Kühe, es geht nicht um gefrorene Sehen, es geht nicht um Eis. Und trotzdem sagt er, wie kriegen wir die Kuh jetzt vom Eis? Kannst du mir erklären, was das bedeutet? Also, man kann sich das relativ wörtlich vorstellen, wenn man sich vorstellt, da ist ein Eis, ein zugefrorener See. Und da ist eine Kuh drauf, wie kommt die darunter, ohne dass die Kuh ausrutscht oder einbricht oder irgendein Unglück geschieht? Das ist ja schwierig. Also auch für Menschen schon und für Kühe vielleicht noch mehr. Also ein Prinzip heißt, dass das etwas schwierig ist, umzusetzen und man sich die Frage stellt, wie löst man dieses Problem. Aber woher kommt denn dieser Ausdruck Manuel? Ja, ich glaube, der hat sich so ergeben vielleicht aus der Landwirtschaft, also ich glaube, das ist...

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Also, ich glaube, der hat sich so ergeben, vielleicht aus der Landwirtschaft. Aus dem Echenleben. Ja, ich hab tatsächlich ein bisschen recherchiert. Kühe laufen in der Regel nicht weg, so wie vielleicht Pferde. Aber sie verirren sich manchmal. Also es kann schon sein, dass sich mal eine Kuh verirrt hat auf einen gefrorenen See. Wir hatten ja gerade gefruchene Sehen hier in Deutschland. Und der Bauer dann wirklich die Kuh vom Eis kriegen musste. Und das eben sehr schwer war und kompliziert. Und so sagen wir das eben heute, wenn eine Situation sehr schwierig kompliziert ist, dann kann man sagen, wie lösen wir das Problem? Wie kriegen wir die Kuh jetzt vom Eis? Und ich würde mir sehr wünschen, dass ihr das mal benutzt und dann vielleicht einen Kommentar schreibt und erzählt, in welcher Situation ihr das benutzt habt und wie die Reaktion war. Denn dieser Ausdruck ist einfach lustig und fantastisch. Fantastisch. Das ist schön. Manuell, ich muss sagen, ich will dich nicht nerven, nicht dass du dann doch noch von der Jomo in die Fomo kommst. Aber diese Reise hier, die ist unglaublich schön und zwar nicht nur weil wir jetzt im Sommer sind und die Sonne scheint im Gegensatz zu Berlin. Ich muss sagen, vor allem, weil sie so unerwartet ist. Ich hatte vorher irgendwie gar keine richtige Vorstellung davon, wie australien so ist. Und ich hatte auch nie so richtig... Das war auch nie so richtig auf meiner Bucketlist. Außer, dass ich halt diesen Kontinent,

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also ich wollte mal alle Kontinente besuchen, wie du weißt.

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Ja.

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Und es war jetzt irgendwie so ein bisschen auf dem Weg,

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auf dem Weg nach Neuseeland.

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Aber ich bin so begeistert hier,

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ich bin so erfreut über diese netten Menschen.

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Wir haben jetzt schon so viele schöne Tage verbracht.

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Und das wollte ich einfach hier noch mal erzählen, wie schön das ist. Und vor allem hatte ich so ein richtiges Aha-Erlebnis heute und auch in den letzten Tagen, aber heute ist mir das noch mal so mehr aufgefallen. Hier in Australien müsste man ja eigentlich nicht Deutsch lernen. Oder wie siehst du das? Ja, man muss generell gar nichts. Also niemand muss Deutsch lernen. Aber es hilft natürlich, wenn man nach Deutschland zieht und hier lebt, dann hilft es schon um gemein. Wenn man jetzt in Australien lebt, gebe ich dir recht, gibt es eigentlich vielleicht wenig Gründe, Deutsch zu lernen. Ja, außer, dass man den Horizont erweitern möchte und eine neue Sprache lernen möchte. Und Kontakt aufnehmen möchte zu einer anderen Welt. Und in Einblicke haben möchte in das Leben auf der anderen Seite der Welt. Und das ist so schön, wie es heute so bewusst geworden, Sprachen lernen, ohne dass man es muss. Es gibt ja auch Leute, die müssen eine Sprache lernen. Aber ich würde sagen, die Leute, die hier zuhören, das sind ja schon die Leute, die so die extra Meile gehen, die sagen, mir reicht das nicht einfach nur ein Kuss zu machen. Ich möchte Deutsch richtig verstehen, ich möchte mich richtig einfüllen in die Sprache. Und mir ist einfach aufgefallen, dass es so eine noble Mission, dass man sagt, ich lerne eine Sprache, auch mit den Hürden, die damit verbunden sind. Und das wird mir hier noch viel mehr bewusst, als es vielleicht auf anderen Reisen geworden ist, dass das einfach toll ist, Menschen dabei zu unterstützen, wenn sie etwas tolles für sich selbst und für andere machen. Denn ich denke grundsätzlich, es Sprachenlernen etwas tolles, oder? Du öffnest dich eine andere Kultur und du öffnest auch dein Kopf für neue Strukturen, neue Ideen. Wie siehst du das, Manuel? Ja, absolut. Eine Noblemission hast du gesagt. Ich suche gerade die Definition des Adjektives Noble und finde es nicht.

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Was bedeutet das? Eine Noble Mission? Was meinst du damit?

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Ja, das ist so...

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Ich würde fast sagen, dass das ein...

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ja, etwas positives, was man für die Welt macht.

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Also, nicht nur für sich selbst, sprachen lernen,

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kann natürlich einfach ein egoistisches Hobby sein. Aber es ist in den seltensten Fällen das etwas egoistisches. tschüss, alles tschüss, alles tschüss, alles tschüss, alles tschüss, alles. Das macht man ja durch Sprachenlernen. Und ich denke, was würdest du, wenn ich sage, ein egoistisches Hobby, woran würdest du daran denken? Äh, Krypto... Spekulat. Äh, Krypto, eine Kryptowährung verkaufen, und damit versuchen, reicht zu werden. In dem man selbst eine Kryptowährung erfindet und dann hofft das andere Leute sie kaufen. Okay. Das halte ich persönlich. Ich freue mich auf die E-Mails. Ich persönlich halte das für ein egoistisches Hobby.

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